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Der Neue ist ein Scania

Herr P. ist seinem Traum wieder ein Stückchen näher. Ein relativ großer neuer Lkw ist da. Er wiegt 11 Tonnen und hat viel Platz. Die erste kleine Reise haben wir zu Himmelfahrt unternommen. Wir hatten kein richtiges Ziel und sind einfach losgefahren Richtung Norden. In St.-Peter-Ording war leider kein Stellplatz zu bekommen, da aufgrund Corona extreme Beschränkungen verhängt wurden. Die erste Nacht haben wir auf einem Parkplatz in Perleberg verbracht. Auch dort wurden wir vom Campingplatz wurden verwiesen. Aber der Parkplatz war schön groß und recht ruhig.

Also die erste Nacht im Neuen. Es ist schon sehr ungewohnt alles, besonders unter dem niedrigen Alkoven. Die Hühnerleiter ins Bett ist auch gewöhnungsbedürftig. Aber ich denke, alles nur eine Gewöhnungssache. Jetzt haben wir auch eine richtige Dusche mit warmem Wasser. Beim testen des Wassers aus dem Hahn im Bad waren nur komische Geräusche zu hören. Wir dachten, da muss die Luft erst einmal raus… und ließen es laufen. Bis wir merkten, das Wasser läuft aber nicht dort wo es hin soll. Das Rohr im Heizungsboiler war geplatzt. Herr P. machte sich natürlich sofort dran den Schaden zu beheben. Da am Freitag Brückentag war, hatten alle Heizungsmonteuer frei. Also musste die alte russische Methode ran. Ab in den Baumarkt am nächsten Morgen und Klebeband und Schellen kaufen, damit das Loch abgedichtet werden kann. Am nächsten Abend lief das Wasser wieder.

Herr P. unterwegs

Als nächstes Ziel peilten wir Dewitz bei Neubrandenburg an. Dort haben wir Antje besucht, eine Yogafreundin. Wir stellten unser Gefährt direkt an einen Dorfteich neben laut quakende Frösche. Es war ein Genuss die ganze Nacht Gequake zu hören. Hier eine kleine Kostprobe tagsüber.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir nach Brandenburg. Dort waren wir beide noch nicht. Ein schönes kleines Städtchen mit einem großen Stellplatz direkt an der Havel und unweit des Stadtzentrums, nah dem Dom.

Mal schauen, wo unsere große Urlaubsreise hingeht. Eigentlich wollen wir bis nach Rumänien fahren. Na mal sehen, wie sich die ganze Reisesituation noch entwickelt. Zum Glück sind wir ja total unanhängig und können jederzeit die Richtung ändern.