Balkanreise (8 Länder in 18 Tagen) August 2019

Freitag, 09.08.2019 Goslar nach Pirna

Start km-Stand: 146.930

Die letzten beruflichen Verpflichtungen habe ich heute Vormittag noch erledigt, so dass ich beruhigt in den Urlaub starten kann. Torsten hat alles gepackt und wir sind 12:30 Uhr gestartet Richtung Dresden.

Abfahrt in Goslar

So ohne Klimaanlage werden das bestimmt 3 harte Wochen. Wir haben während der 322 km schon ganz schön geölt. Ständig im Windzug fahren ist auch nicht optimal.  Na mal schauen…

Gegen 17:30 Uhr kamen wir in Pirna an, inkl. einer kleinen Pause. Im Schnitt sind wir 86 km/h gefahren. Wir haben entschieden, in Pirna zu nächtigen, auf einem kleinen Stellplatz am Schloßpark. Die Nacht kostet 12 €, zzgl. Strom.

Stellplatz Pirna

Nachher werden wir noch ein bisschen die Stadt erkunden. Die Leute hier auf dem Platz sind ganz nett. Torsten hat auch wieder einen Autofreak aufgetan… ;-))

Wir müssen im Durchschnitt 180 km täglich fahren, um alles abzufahren und wieder pünktlich zu Hause anzukommen.

Wir haben uns nach einem kleinen Abendessen noch die Stadt angeschaut. Es ist eine wunderschöne Altstadt mit vielen einigartigen Häusern in der sächsischen Schweiz.

Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt zählen unter anderem die Marienkirche, das Gebäudeensemble um den Marktplatz mit dem Rathaus, dem Peter-Ulrich-Haus und dem Canaletto-Haus, der Erlpeter-Brunnen und das Teufelserkerhaus.

Wichtigste zentrale städtische Einrichtung in der Altstadt ist das Pirnaer Rathaus in der Mitte des Marktes. Daneben haben in der Altstadt unter anderem die Stadtbibliothek Pirna und das Stadtmuseum ihren Sitz. Im heutigen Stadthaus am Markt 10 befand sich bis ins 17. Jahrhundert die Eisenkammer Pirna.

Pirna sieht alles

km-Stand: 147.252
gefahren: 322 km

Samstag, 10.08.2019 Pirna über Karlstein in die Nähe von Brno

km-Stand: 147.252

Die Nacht haben wir kaum geschlafen. Es war total warm. Von der Lautstärke her war es angenehm. Erst, als es gegen Mitternacht anfing zu regnen, wurde die Temperatur angenehmer und wir haben etwas geschlafen.

Nach dem Frühstück fahren wir nach Tschechien, die Burg Karlstein besichtigen, 30 km entfernt von Prag.

Wir sind gegen 10 Uhr aus Pirna gestartet. Noch schnell im Obi eingekauft (Kabel und Listerklemme für unseren Ventilator) und im Lidl (ganz viel Wasser). Als Ziel haben wir Karlstein anvisiert. Es dauerte nicht lange, dann fing es an zu regnen und hörte den ganzen Tag nicht mehr auf. Aber es war egal, wir wollten ja nur in die Burg Karlstein. Wir kamen recht zügig zur Grenze und überall waren große Schilder: MAUT pflichtig. Den ersten Platz, um eine Vignette zu kaufen haben wir verpasst und direkt nach der Grenze kam die nächste Gelegenheit. Ein völlig überlasteter Parkpaltz mit Tankstelle. Dort gab es die Vignetten. Torsten parkte und ich stellte mich in die Schlange. Die Verkäuerin sprach zum Glück deutsch. Wir brauchten eine Vignette über 3,5 t. Wir bezahlten 310 Kc mit Kreditkarte. Ich hatte versehentlich die EC reingeschoben und die Pin von der Kreditkarte. Das konnte ja nicht funktionieren. Rechtzeitig nach dem 2. Mal habe ich es bemerkt…

Die Fahrt bis Karlstein war relativ entspannt. Viel Autobahn aber dann auch enge, kurvige, bergige Straßen. Aber Herr P. hat das ch wieder super gemeistert. Ab und zu hat er ein Hupkonzert abgelassen, denn er musste ja seinen Unmut laut äußern, gerichtet an die Fahrer, die kurz vor ihm nach dem Überholen einscheren mussten.

In Karlstein angekommen hat uns ein riesiger Parkplatz erwartet, auf dem wir natürlich auch parken mussten. Da wir über 2,7 m Höhe haben, mussten wir den Maximalpreis von 350 Kcs. zahlen, egal wie lange man parkt. Pkw’s mussten wesentlich weniger zahlen. Aber so ist das halt bei Übergröße und -gewicht. Wir mussten erst einmal Geld am Automaten holen, denn wir hatten keine Tschechischen Kronen. 2000 CZK = 91,96 EURO zzgl. 99 CZK Gebühr (1 EURO = 22,8258 CZK)

Nachdem wir einen großen Parkplatz in einer Busspur hatten, liefen wir im Regen hoch zur Burg. Der Weg war von billigen, kitschigen Souvenirläden geprägt. Alle wollten an den Touristen etwas verdienen. Der Weg war recht steil und hatte viele Stufen. Wir sind sogar hetue auf ca. 10.000 Schritte gekommen. Die Burg kann man nicht einfach so besichtigen, man muss sich immer einer Führung anschließen. Deutsch war gerade nicht im Angebot, also haben wir einfach tschechisch genommen (war günstiger als englisch). Wir hätten eh nicht viel verstanden. Wir haben einfach einen deutschen Flyer dazu gekauft für 10 Kc. Der Eintriit kostet für 2 Personen 320 Kc. Es gibt 3 Level von Führungen. Wir haben die Günstigste genommen und demenstprechend nicht viel gesehen.

Aber es gibt ja Wikipedia:

Die Burg Karlštejn (deutsch (Burg) Karlstein und (Burg) Carlstein, tschechisch auch Karluv Týn) befindet sich in der Gemeinde Karlštejn rund 30 km südwestlich von Prag in Tschechien. Die Höhenburg wurde von Kaiser Karl IV. erbaut und beherbergte von ca. 1350 bis 1421 die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches. Die hochgotische Burg, die im Jahre 1348 gegründet wurde, nimmt unter den böhmischen Burgen eine Ausnahmestellung ein. Sie wurde wom böhmischen König und römischen Kaiser Karl IV. erbaut, und zwar für die Aufbewahrung der königlichen Schätze, vor allem der Sammlungen der heiligen Reliquien und der Reichskrönungskleinodien.

Die Burg Karlstein wurde 1348 von Karl IV. gegründet, nachdem er erstmals zum römisch-deutschen König gewählt worden war (die Kaiserkrönung wurde erst 1355 vollzogen). Sie wurde als Schatzkammer der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches und der gewaltigen Reliquiensammlung Karls IV. angelegt. Bis die wichtigsten Mauern standen, vergingen zehn Jahre, der Bau der Kapelle des Heiligen Kreuzes dauerte bis 1365. Die Außenmauern sollten den Eroberungsversuchen standhalten, trotzdem wurden die Reichskleinodien in den Hussitenkriegen um 1421 evakuiert und über Ungarn nach Nürnberg verbracht.

Die erste Bewährung bestand die Burg 1422, als die Prager Fraktion der Hussiten sie erfolglos belagerte. Dabei wurden mit fünf Bliden 9.032 Steine, 1.822 mit Jauche gefüllte Fässer und 22 Fässer mit Feuer in die Burganlage geschleudert.[3] Die Auswirkungen der Jauche konnten durch ungelöschten Kalk abgemildert werden. Es kamen auch Steinbüchsen zum Einsatz. Die Kugeln, aus örtlich vorhandenem Kalkstein gefertigt, erwiesen sich als zu weich für die Mauerstärken der Burg, sodass endlich sogar Steinsäulen aus Prager Kirchen zu Kugeln verarbeitet wurden.

Von 1498 bis 1526 wurde Zdeniek Lev von Rosental zunächst zum Burggrafen, dann zum Oberstburggrafen berufen. Ende des 16. Jahrhunderts wurden auf Anordnung des Kaisers Rudolf II. die Außenmauern nochmals befestigt und erneuert. 1619 wurden die verbliebenen böhmischen Krönungsschätze mit dem Archiv nach Prag gebracht. In der Auseinandersetzung zwischen dem böhmischen Winterkönig (27. August 1619 bis 8. November 1620) Friedrich von der Pfalz und den Habsburgern übergab die Besatzung die Burg 1620 kampflos an Ferdinand II., seit dem 28. August 1619 Römischer Kaiser. 1648 wurde sie durch Schweden erobert. Die Burg verfiel langsam. Erst Kaiser Franz II. und sein Sohn Ferdinand ließen Mitte des 19. Jahrhunderts die Burg renovieren.

Das heutige Aussehen erhielt die Burg nach den Umbauten, die von 1887 bis 1899 dauerten. Die Pläne stammen vom Architekten Friedrich von Schmidt, die dann aber von Josef Mocker geändert wurden, der auch die Oberaufsicht über die Rekonstruktion hatte.

Da es weiterin regnete, haben wir gedacht, da können wir auch Kilometer machen und wo anders länger entspannen. Also ab nach Brno. Herr P. hatte vorab einen Stellplatz ausfindig gemacht, den wir angefahren haben. Kurz vor dem Campingplatz fand ein Festival statt. Auf dem Campingplatz Hanna angekommen, empfing uns ein Schild: Platz ausgebucht. Oh je was nun. Aber wir sind einfach drauf gefahren und haben ganz nett angefragt und einen Platz genau gegenüber von Duschen und Toiletten bekommen. Na mal schauen, wie die Nacht wird.

gefahrene km: 394
insgesamt: 716 km mit halber Tankfüllung
Höchstgeschwindigkeit: 109 km/h, nicht bergab und ohne Rückenwind ;-)) (lt. Herrn P.  waren wir an den Bergen immer die „Schnellsten“ – gefühlt 30 l verbraucht)

km-Stand: 147.646

Sonntag, 11.08.2019

gefahrene km = 0
Schritte: 15.315  (rekordverdächtig für Herrn P.)

Ich muss mich schn mal vorab entschuldigen. Es werden bestimmt viel Schreibfehler sein. Wir haben gerade 1/2 Liter Bier getrunken und kaum etwas gegessen.

Heute früh haben wir entschieden noch eine Nacht länger auf dem Platz zu bleiben und mit dem Bus/Zug nach Brno zu fahren. Gesagt getan, den Platz verlängert, Fahrkarten an der Rezeption gekauft für 136 Kc für hin und zurück. Der Bus fuhr direkt gegen über vom Campingplatz los, am Wochenende nur alle 2 Stunden (ist ja wie in Bockswiese). 11:15 Uhr war unser Bus angezeigt. Wir waren pünktlich da und ganz alleine an der Haltestelle.

Veverska Bityska

Nur leider kam der Bus nicht pünktlich. Nach 12 Min. kam ein Bus. Wir freuten uns und stiegen ein. Aber nach 2 Stationen kam ein komisches Gefühl auf: War das der richtige Bus? Hm, wir waren nur 3 Personen im Bus und wir sprechen ja kein Wort tschechisch. Die dritte Person hinter uns konnte ein bisschen deutsch und es stellt sich schnell raus, dass wir im falschen Bus sitzen… Also schnell die nächste Station wieder ausgestiegen und plötzlich stand die Nr. 312 hinter unserem falschen Bus. Also schnell umgestiegen und weiter ging es zum Bahnhof nach Kurim. Alle Leute strömten dann aus dem Bus zum Zug. Wir einfach hinterher, in der Hoffnung, in den richtigen Zug nach Brno zu steigen.
Nach 30 Min. kamen wir an einem Bahnhof in Brno an – uns wuren 2 zur Auswahl gestellt. Man konnte nicht genau sagen, an welchem Bahnhof wir ankommen. Wir haben es gepackt und gleich die Innenstadt entdeckt. Von großem Interesse war für uns der Bunker 10-Z. Den haben wir als erstes ausfindig gemacht und haben 2 Tickets gekauft. Preis: 300 Kc.

Bunker 10-Z in Brno

Museum des 10-Z-Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg in Brünn,
B10-Z bunker Brno, Husova street, Brno 602 00 Tschechien

Das Ziel ist es, den Weg zu finden. Auf dem Weg erfährt man Bildern und über Projektoren mehr über die Geschichten von Menschen, die mit dem Atombunker verbunden waren. 10-Z ist der Deckname des offenbar geheimsten Brünner Bunkers aus Zeiten den Kommunismus, der Vertretern der Stadt und Region dienen sollte. Die Anlage entstand zur Zeit des Nationalsozialismus als Luftschutzraum gegen amerikanische und sowjetische Bombenangriffe auf Brünn. Dieses bedeutende technische Denkmal verfügt über einen eigenen Wasserspeicher, einen Generator und eine Telefonzentrale.

Bei versteckten QR-Codes gab es Videos mit zusätzlichen Materialien, und alle Bereiche von 10-Z verfügen über WLAN. Wir sahen folgende Bereiche: (Dieselgenerator, Filterraum, PBX-Telefonzentrale), und die Polášek-Funktionstische aus dem neuen Rathaus, die im Schutzraum vergessen wurden und von Adolf Hitler und allen kommunistischen Präsidenten verwendet wurden, während sie das Rathaus von Brünn besucht haben.

Die Ausstellung umfasst die Tür der „Todeszelle“ des ehemaligen regionalen Gefängnisses in der Cejl-Straße in Brünn, wo Personen, die während des Zweiten Weltkriegs und des Stalinismus zum Tode verurteilt wurden, ihre Botschaften einschnitzten.

Ich fand den Bunker sehr bedrückend, auch der Geruch war nicht wirklich angenehm. Man durfte dort alles anfassen und anziehen. Hier einige Impressionen aus dem Bunker:

Heute hatten wir 30 Grad und Sonnenschein.

Nach dem Bunker machten wir uns auf in unterirdische das Labyrinth, einen weiteren Teil der Brünner Unterwelt. Der einzigartige und geheimnisvolle Ort aus mittelalterlichen Gängen und Kellergwölben unter der Oberfläche eines der ältesten Brünner Marktplätze. Die Reise durch die Geschichte zeigt, wie die Keller zu Zeiten ihrer Entstehung genutzt wurden, und man erfährt einiges über bedeutende Persönlichkeiten von Brünn. Bei der Führung mussten wir 212 Stufen bewältigen in max. 12 Metern Tiefe. (www.ticbrno.cz/exitgame)

Dann machten wir uns auf und schlenderten durch die historische Altstadt. Es gibt viele beeindruckende, große Gebäude und Plätze. An vielen Ecken standen ganz viele Leierkasten-Spieler*innen. Das war leicht nervig. Aber irgendwie wollen alle Geld verdienen.

15:50 Uhr erreichten wir pünktlich wieder den Bahnhof und fuhren zurück zum Campingplatz – ohne Probleme -. Wir hatte totalen Zahn auf ein leckeres Bier und sind sofort nach Ankunft in dem Kiosk am Campingplatz eingekehrt.

Nichts ahnend kommt eine Nachricht von Fräulich P. über Whatsapp: ich bin auf dem Weg in die Notaufnahme … dann folgte Schweigen … So ließ sie uns eine ganze Weile schwitzen und ging nicht mehr an ihr Telefon … dann kam 25 lange Minuten ein Anruf. Sie habe sich leicht verbrannt. Die Hand ist verbunden, muss gekühlt werden und ggf. soll sie Schmerzmittel nehmen.

Auf den Schreck trinken wir gleich noch ein Bier und lassen den Abend ausklingen. Hoffentlich wird die Nacht nicht zu warm, so dass wir gut schlafen und pünktlich über die Solvakei nach Ungarn aufbrechen können. Der Platz liegt an einem kleinen Fluß, in dem man auch baden und angeln kann.

Montag, 12.08.2019

gefahrene km: 495

Zwischenstand: 148.141

Heute haben wir noch getankt in der Slovakei, da der Diesel 1,21 € kostete und alles in Euro am Einfachsten für uns ist.
148 l bei km-Stand: 147.974 (durchschnittlicher Verbrauch: 14,2 l)
111 km/h Spitze

Wir haben miserabel geschlafen, obwohl es sehr ruhig war. Wir sind früh aufgestanden, haben gefrühstückt (Biancas Marmelade ist selbstverständlich auch dabei).

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen nach Bratislava zu fahren. Aber kurz vorher haben wir uns entschieden direkt Richtung Ungarn zu fahren. Also haben wir nur kurz Maut bezahlt (17 € bzw. 320 Kc) Man musste alles in bar bezahlen, Kreditkarten wurden nicht akzeptiert.

Es war super heiß heute. Im Schnitt hatten wir 32 Grad beim Fahren. Am schlimmsten war es nach einer kurzen Mittagspause, da hat das Thermometer 50 Grad angezeigt. Wir hatten einfach keine Lust bei der Wärme durch Bratislava zu laufen.
Also ölten wir die gesamte Fahrt vor uns hin und fuhren durch die Slovakei. Wir fuhren am Ausläufer der Karpaten über die Berge und dann ein bisschen entlang dem Tatragebirge. Wir machten einen kleinen Stop in der Stadt Zvolen. Wir mussten ja noch eine Postkarte versenden 😉

Hier ein paar Impressionen von der Stadt. Wir haben nichts Besonderes entdeckt:

Wir fuhren und fuhren und schwitzten durch die Slovakei. Je näher wir Ungarn kamen, um so ärmlicher empfanden wir die Gegend.

Ich fand die riesigen Sonnenblumenfelder entlang den Straßen wunderschön.

In Ungarn sah es schon wieder anders an, es war sehr viel angebaut, viele verschiedene Bäume und Pflanzen. Am Straßenrand gab es viele Obststände. Ich werde unbedingt noch die Melonen probieren. Super gerne würde ich mir mal ein Melonenfeld anschauen. Vielleicht klappt es ja noch. Wir sind bis Miskolc gefahren. Eine große Stadt in Ungarn. Wir sind im Vorort Taploca. Taploca verfügt mit dem Höhlenthermalbad über eine einzigartige Sehenswürdigkeit. Das durch Karstwasser gebildete Höhlensystem, das sich von hier ca. 65 km bis in die Slowakei zieht, ist teilweise noch nicht mal erforscht. Ein Teil der Höhlen sind UNESCO Welterbe. In dem teilweise mit Wasser gefüllten Teil der Höhle (ein anderes Höhlensystem wird demnächst eröffnet) schwimmt man in 34 Grad Celsius warmen Wasser (ideal, da annähernd Körpertemperatur!) außerhalb der Höhle in der großen Grünanlage steht ein attraktives Erlebnisbad zur Verfügung. Aussergewöhnlich ist das Klima des Höhlensystems in Tapolca das mit einer Temperatur von ca. 35 Grad Celsius und einer annähernd 100% Luftfeuchtigkeit sich bestens für die Behandlung von allergischen, asthmatischen und sonstigen Erkrankungen der Atmungsorgane eignet! Im Areal des Höhlenbades gibt es etliche Erlebnisbadelemente, in Garten ein schön gestaltestes Außenbecken und ein Planschbecken für die Kinder. Öffnungszeiten: Täglich von 09.00 – 18.00 Uhr, in der Sommersaison von 09.00 – 20.00 Uhr. In der Sommersaison Nachtschwimmen Samstags. Barlang- és Gyógyfürdö, HU-3519 Miskolc-Tapolca, Pazár sétány 1.

https://www.thermenland-urlaub.at/thermen-ungarn/heilbad-miskolc-tapolca/

Miskolc
Bild von Peter Meller
Bild von Peter Meiller

Wir haben einen kostenfreien Parkplatz ganz dort in der Nähe gefunden und verbringen hier die Nacht.

Um 09:00 Uhr stehen wir dort auf der Matte und gehen in die Höhle mit dem Thermalwasser. Der Eintritt kostet für einen Erwachsenen 4400 HUF. Der Kurs beträgt 1 € = 313 HUF. Wir mussten erst einmal einen Geldautomaten finden und tauschen. Jetzt haben wir 25.000 HUF in der Tasche (ca. 79 €)

Miskolc

Voraussichtlich werden wir bis zum frühen Nachmittag dort bleiben und dann weiter in den Nationalpark fahren.

Die Landschaft wurde im grüner und bergiger. Uns überraschte ein heftiger Regen. Aber zum Glück saßen wir wieder rechtzeitig in unserem Gefährt.

Dienstag, 13.08.2019

Wir sind jetzt in der Puszta angekommen. Es wird erst einmal keine ausführlichen Reiseberichte mehr geben, denn ich habe gerade meinen Laptop gecrasht und Bier drüber gekippt. 😭

Nachträglicher Bericht: Die Puszta ist schon eine beeindruckende Gegend. Es hat uns sehr gut gefallen in dieser kargen, weitläufigen Landschaft. Die Puszta, früher eingedeutscht manchmal Pußta geschrieben, ist ein Landschaftsgroßraum in Ungarn, der südwestlichen Slowakei und im heute österreichischen Burgenland. Die Landschaft besteht aus baumarmer Steppe mit stark kontinentalem Klima. Die Puszta ist der westlichste Ausläufer einer eurasischen Vegetationszone (Eurasische Steppe), die sich von hier – mit kleinen Unterbrechungen z. B. durch die Karpaten und den Ural – bis in die Mongolei erstreckt. Glaubte man bis vor kurzem noch, dass die Puszta im 16. und 17. Jahrhundert durch massive Rodung geschaffen wurde, nach der die Landschaft nur noch als Viehweide genutzt werden konnte, hat die ungarische Landschaftsarchäologie dieses Bild in den letzten Jahren und Jahrzehnten eindeutig widerlegt und differenziert. Nach jüngeren Erkenntnissen entstand die Puszta als Waldsteppe vor über 35.000 Jahren, verwandelte sich vor über 8000 Jahren allmählich in eine Grassteppe und breitete sich in den letzten 3000 Jahren durch menschliche Einwirkung als Kultursteppe bzw. Sekundärsteppe schrittweise aus, wobei die Zeit zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert Bedeutung hat. In der folgenden Zeit, besonders im Laufe des 20. Jahrhunderts, wurde die Puszta für intensive Landwirtschaft kultiviert. Von der alten Steppenlandschaft der Puszta finden sich nur noch wenige großflächige Gebiete – zum Beispiel der Nationalpark Hortobágy. (aus Wikipedia)

Absolut zauberhaft fand ich es, die Störche zu beobachten.

Der Campingplatz, wo das Maleur mit dem Bier passiert ist.

Mittwoch, 14.08.2019

Ich versuche ein bisschen über das Handy zu schreiben. Einzelne Buchstaben des Laptops haben das Bier nicht vertragen. Ich werde versuchen morgen eine USB Tastatur zu kaufen und zu nutzen. Ich brauche auch erst einmal noch WLAN um mir eine App zum Verkleinern der Fotos runter zu laden. Die letzte Nacht war ganz furchtbar. Wir standen 50 m von einer großen Bundesstraße entfernt und Vollmond war auch. Die Mücken haben sich auch über mich her gemacht. Ich bin total zerstochen trotz Mückenschutzspray. Im Regen sind wir dann nach Budapest aufgebrochen. Die Fahrt war ganz entspannt. Wir kamen 15 Uhr auf dem Campingplatz an. Da wir so riesig sind, mussten wir einen Nebeneingang einfahren. Der Platz ist sehr groß und kostet für uns die Nacht 31 Euro,  weil wir so groß sind. Morgen wollen wir Budapest mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden.

   

Donnerstag, 15.08.2019

BUDAPEST

Erstaunlicherweise war die letzte Nacht bisher die angenehmste vom Schlafen her, trotz 30 m Eisenbahnentfernung und 50 m Straße Entfernung. Die Temperatur war auch super. Abends wird es recht kühl hier.

Wir sind früh aufgestanden und haben geduscht. Es gibt nur 3 Duschen für Männer auf dem gesamten Platz und 4 für Frauen. Egal, nicht darüber nachdenken.

In Ruhe gefrühstückt und dann los ins Zentrum von Budapest. Wir sind in die richtige Richtung gefahren – allerdings schwarz – und könnten dann an der M2 ein 24-h-Ticket kaufen für 3300 HUF. Da hätten 5 Personen mitfahren können.

Die Stadt ist wirklich irre (wie Barbara Sch. angemerkt hat) und unglaublich viele Touristen. Wir haben uns nichts Konkretes vorgenommen und sind einfach los. Von einer Brücke zur nächsten und Querfeld ein. Und haben echt die Füße gequält. Insgesamt sind es über 22.000 Schritte geworden.

Impressionen von Budapest

Dann haben wir uns aufgemacht zu dem großen Shoppingcenter „Mammut“. Wie haben auch den Mediamarkt gefunden und eine USB-Tastatur. Voller Vorfreude wieder die Bilder zu bearbeiten und den Blog weiter zu schreiben sind wir zurück zum Campingplatz. Ich habe sofort alles angeschlossen und ich konnte mich wieder einloggen. Juhu…😆 Ich fing sofort an die Bilder zu bearbeiten und den Text zu schreiben. Leider ging der Akku ganz schnell zu Ende und ließ sich nicht mehr aufladen. Ich hatte keine Chance mehr die Bilder hoch zu laden. Daher jetzt nur Text. Bilder kommen nach der Reise.

Budapest

Morgen werden wir aufbrechen nach Sarajevo. Mal schauen, wie weit wir kommen werden.

Freitag, 16.08.2019

Budapest nach Sarajevo

km-Stand: 149.177

Gefahrene km: 578

Schritte gehen gegen Null 🤔

Die Nacht in Budapest war wieder sehr angenehm. Wir haben gut geschlafen, geduscht, gefrühstückt und sind 9 Uhr vom Platz gerollt bei schönstem Sonnenschein.

Ca. 13:15 Uhr kamen wir zur Grenze nach Kroatien. Insgesamt hat alles 30 Min. In Utvar gedauert. Es wurden Ausweise, Führerschein und Fahrzeugpapiere von Torsten kontrolliert. Die Klappe hinten und Seitentür mussten auch geöffnet werden. Dann kamen wir zur Mautstelle, wo nach gefahrenen km abgerechnet wird. gefühlt waren wir ganz alleine auf der Autobahn und haben am Ende 12,33 Euro bezahlt und Wechselgeld in kroatischer Währung raus bekommen. Dann kamen wir an die Grenze zu Bosnien Herzegowina.

Auf der Gegenseite war eine km-lange Schlange. Bereits lange vor der Mautstelle mussten sich die Lkw einreihen. Wir betrachten und als Wohnmobil und führen einfach weiter. An der Zollkontrolle mussten wir alles vorzeitgen, sogar die grüne Versicherungskarte. Dann hat der Beamte noch das Wohnmobil hinten und im Hauptraum sowie das Fahrerhaus inspiziert. Aber wir durften einreisen.

Die Landschaft ist sehr karg, viele kaputte Häuser, Bauruinen. Bosnien Herzegowina gehört nicht zur EU und schon kam die Nachricht über die hohen Roaminggebühren. Da ich unbedingt was senden musste, habe ich das kleinste Paket mit 5 MB für 14,99 Euro gebucht. Keine Minute und alles war aufgebraucht… heul…

Also Handys aus und weiter. Dann kamen wir in einen fetten Stau direkt vor einem Tunnel. Nach ca. 30 Min. konnten wir weiterfahren, nachdem wir angebettelt wurden, Diverses zu kaufen, ging es durch eine Tunnelbaustelle.

 

Es wurde im Wechsel immer mal die eine und dann die andere Seite geöffnet. Der Stau auf der Gegenseite war viele km lang. Dann kamen wir zum Glück wieder auf eine Autobahn und hatten noch 76 km vor uns. Wieder wurde nach Strecke abgerechnet: 10,28 Euro. Dieses Mal haben wir Bosnische Mark erhalten.

Wir hatten in das Navi Camping Sarajevo eingegeben, in 71210 Ilidza, Mratnjevace 57. Die Anfahrt war sehr kompliziert. Hier ist alles anderes als auf unserer bisherigen Reise. Es liegt vielleicht auch daran, dass hier alles sehr muslimisch geprägt ist.

Der Campingplatz ist eingezäunt und scheint sehr neu zu sein. Alles sehr sauber und der Besitzer spricht deutsch.

Morgen werden wir Sarajevo mit Bus und Tram erkunden. Gute Nacht.

Samstag, 17.08.2019

SARAJEVO

Gefahrene km: 0

Schritte: 10.500

Die Nacht war ganz gut, es wurde auch relativ kühl, also gut zum Schlafen.  Um 5 Uhr ertönten dann die Gesänge von der Moschee.

Der Platz ist überraschend gut. Es gibt je 2 Duschen und 2 Toiletten, sehr sauber.

Wir haben gemütlich gefrühstückt und sind dann zu Fuß zur Bushaltestelle. Wir wurden gleich empfangen von 4 bettelnden Kindern, die sich an uns hängten. An der Haltestelle angekommen warteten und warteten wir. Es gab keine Fahrpläne. Wir standen und standen in der prallen Sonne. Ich glaube ca. 45 Min. haben wir gewartet.

Wir haben 2 Tickets beim Busfahrer gekauft für 1,10 KUM ca. 0,55 Euro und bis zur Endstation in den Ort Ildiza. Die Fahrt dauerte ca. 20 Min. (Busse Nr. 46, 28, 30, 33)

Dort sind wir dann in die Straßenbahn Nr. 3 eingestiegen, mussten vorher am Kiosk ein Ticket kaufen für 1,20 Mark, dies am Automat entwerten. Der Campingplatz Betreiber hat uns extra auf das Entwerten der Tickets hingewiesen. Nach 20 Min. fahrt stiegen 5 Männer ganz in schwarz gekleidet in die Tram und kontrollierten alle Tickets. Insgesamt dauerte die Fahrt bis zur Altstadt ungefähr 35 Min.

Straßenbahn innen

Wir folgten den Massen ab in die Altstadt über den Bazar. Wir fanden es einfach nur schrecklich. Laut, schmutzig, Abzocke und viel gefaktes Zeug was die Welt nicht braucht. Da wir den Platz in Mark bezahlen müssen, haben wir Geld am Automaten abgehoben. Das ging ganz problemlos. Wir haben uns in einem Restaurant auf dem Bazar niedergelassen und 2 Bosnische Kaffee, 1 Cola, 1 Wasser und Cevapcici für 15 Mark.

@Papa: Die nächste Postkarte ist unterwegs.

Wir sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt und haben für uns festgestellt Bosnien Herzegowina mit Sarajevo brauchen wir nicht noch einmal.

Auf der Rückfahrt hat uns der Busfahrer voll abgezogen und fast das Doppelte kassiert. Na egal, wir sind froh wieder auf dem Platz zu sein, haben kleine Wäsche gemacht und planen unsere Weiterfahrt nach Dubrovnik.

Sonntag, 18.08.2019

Sarajevo nach Dubrovnik

Km-Stand 149.479

Gefahrene km: 202

Wir sind gestern recht früh zu Bett gegangen. Ich bin schon 7 Uhr aufgestanden. Wir haben die 2 Nächte bezahlt (80 KM) ca. 40 Euro. Völlig in Ordnung für diesen Platz.

Wir mussten als erstes Tanken. 184 l. Dann ging es ab Richtung Mostar auf die A1. Wir haben den Navi die Führung überlassen, entweder über Mostar oder die gegenüberliegende Stecke. Wir wollteen dann noch kurz die Brücke und AkzsAlts von Mostar anschauen, haben auch einen Parkplatz gefunden auf einem Innenhof, dann sollten wir 200 KM bezahlen (100 Euro) für den ganzen Tag. Wir haben gedacht wir spinnen. Wir wollten nur 2 h bleiben und sollten dann noch 25 Euro bezahlen. Wir sind wieder eingestiegen und haben uns Mostar geklemmt. Das ist eine totale Abzocke, aber passt zu den Eindrücken von Bosnien Herzegowina. Das Land brauchen wir nicht noch einmal. Es ist furchtbar wie hier mit der Umwelt umgegangen wird. Überall liegt Müll herum.

Blick auf Mostar:

Nach Mostar kam ein Hinweisschild Wasserfälle Kravica. Die wollten wir uns unbefunbe anschauen. Die Fahrt führte und hoch ins Gebirge, über enge Straßen. Irgendwann kamen wir endlich an, auf einem riesigen Parkplatz. Die Sonne knallte schon den ganzen Tag. Wir haben total geölt und schwitzen immer noch. Die Nacht wird bestimmt hart…

Wir haben ein halbwegs schattiges Plätzchen gefunden, haben uns in die Schlange gestellt, 20 KM bezahlt (10 Euro) und sind die steilen Teppen nach unten gestiegen zu den Wasserfällen, wo sich furchtbar viele Menschen aufhielten. Wir sind einmal kurz über die wackligen Holzstege gegangen, haben Wasser und Cola getrunken für 5 Euro – auf total kaputten Stühlen – ein paar Fotos gemacht und sind wieder los. Die Wasserfälle sind sehr schön, aber wie die vermarktet werden ist gruselig.

Nur noch wenige km und wir haben Bosnien Herzegowina verlassen. Wir waren froh, aus dem Dreck rauszukommen. Auf einmal ein sauberes Kroatien. Es sah völlig anders aus alles. Dann plötzlich wieder eine Grenzkontrolle und wir fuhren wieder nach Bosnien Herzegowina. Wir haben gedacht, dass kann nicht wahr sein. Und wieder türmte sich der Müll überall.

Ein paar Kilometer nur, war der Spuk vorbei und es kam wieder Kroatien. Die restlichen 60 km am Meer entlang waren sehr schön.

Wir haben einen relativ zentralen Zeltplatz ausgewählt und auch sehr teuer.

Aber egal, wir bleiben 2 Nächte und schauen uns morgen in Ruhe Dubrovnik an. Im Meer waren wir vorhin auch schon kurz. Sehr unbequem auf dem Beton bzw. Kieselsteinen zu liegen. Nach dem Gang ins Wasser hat man eine kostenlose Fußreflexzonenmassage.

Der Campingplatz ist riesig groß. Mal schauen wie die Nacht wird.

Jetzt gibt es erst einmal Abendbrot. Herr P. hat gekocht.

Montag, 19.08.2019

DUBROVNIK

Schritte: ca. 17.000

Wir haben die letzte Nacht ganz gut geschlafen. Auch vom Lärmpegel her war es in Ordnung. Die Sauberkeit der Duschen und Toiletten ist verbesserungswürdig. Aber bei so vielen Menschen bleibt es nicht aus.

IMG_20190819_191106

Nach dem Frühstück sind wir los zur Bushaltestelle, etwa 10 Min. entfernt. Als wir um die Ecke bogen stand gerade ein Bus und wir flitzten noch schnell hin. Die Fahrkarten hatten wir vorab an der Rezeption gekauft (12 KN) pro Fahrt/Person. Die Busse fahren im. 10-Minuten-Takt und sind immer komplett überfüllt. Es war nicht wiklich angenehm darin. Wir wären ca. 40 Min. bis in die Altstadt unterwegs. Die Massen strömten in die Altstadt und wir mitten drin bei der Gluthitze ☀️. 

Die Altstadt von Dubrovnik, auf einer ansteigenden Felsspitze gelegen, an 3 Seiten vom Meer umspült und von mittelalterlichen Mauern umschlossen. Als Republik Ragusa würde die Stadt 1358 unanhängig und erlebte bis zum 27. Jh. ihre größte Blüte. Nach dem Erdbeben von 1667 gelang es nicht an alte Glanzzeiten anzuknüpfen. 1918 würde Ragusa als Dubrovnik Teil Jugoslawiens.

1991 müsste die Welt zusehen, wie montenegrenische Soldaten die Altstadt beschossen und rd. 70 Prozent der Bausubstanz beschädigten. Die größten Schäden würden schnell mit Beendigung des Krieges 1994 behoben. Heute zählt die Altstadt nur noch 3000 Einwohner, in den Gassen aber pulsiert das Leben.

Ich habe heute sehr viele Bilder gemacht und bekomme sie leider über das Handy nicht hochgeladen. Eine kleine Auswahl stelle ich bei Facebook und Instagram rein. Die Bilder hier liefere ich nach, wenn wir wieder zu Hause sind.

Dubrovnik ist eine sehr teure Stadt, zumindest dort wo Touristen sind. Eine Fahrt hoch und runter mit der Cable Car kostet 200 KN pro Person (fast 30 Euro) der Rundgang auf der Stadtmauer in brütender Hitze hätte auch noch einmal so viel gekostet. Nach 5 Stunden waren wir koch gar, sind im total überfüllten Bus wieder zum Campingplatz gefahren. Jetzt gehen wir noch eine Runde baden und nachher mal in ein Restaurant essen.

Wir waren gerade in einem kroatischen Lokal, gleich hier in der Nähe essen, es war sehr, sehr gut. Wir haben für 2 Essen, 1 Vorspeise und 3 Getränke 450 KN gezahlt. Nicht günstug, aber wirklich sehr lecker.

Dienstag, 20.08.2019

Dubrovnik nach Split weiter bis Primosten

Die letzte Nacht bin ich fast zur Mörderin geworden. Einige meinten in der Nacht noch Radio hören zu müssen und andere hatten ihr Handy auf laut gestellt zum Telefonieren. Die Hitze hat noch ihr Übriges dazu beigetragen… 😤😤😤

Jetzt hat auch noch der Kühlschrank schlapp gemacht. Hoffentlich erholt der sich wieder.

Der Kühlschrank läuft wieder, war etwas überlastet. Wir sind gegen 09 Uhr von Platz gefahren und haben 117 Euro inkl. 4 Busfahrkarten bezahlt für 2 Nächte. Wir sind gut durch die Stadt gekommen und auch bis Split, dann das totale Verkehrschaos im Zentrum von Split. Das es da nicht geknallt hat ii at wirklich ein Wunder. Unsere Kupplung hat auch schlapp gemacht bei dem vielen am Berg anfahren. Hier wird sehr rücksichtslos und egoistisch gefahren. Wir konnten einfach keinen Parkplatz finden. Und ich wollte dann nur noch weg. Video folgt, wenn ich WLAN habe  Status.

Die Nerven lagen blank und die Hitze tat ihr Übriges. Dann fuhren weiter auf der E75 bis Trogir.  Herr P. fuhr einfach in die Innenstadt über eine Brücke, die für Fahrzeuge über 5 Tonnen gesperrt war und rasierte noch den Fußweg 🙈🙉🙊. Dann haben wir sogar einen passenden Parklatz an einer Badestelle gefunden. Nach einer nicht wirklichen Abkühlung ging es in die Altstadt von Trogir. Der Charakter der mittelalterlichen Altstadt noch bewahrt. Es ist ganz nett anzuschauen, aber überall nur Souvenir Läden und überteuerte Restaurants.

Mir hat die Hitze heute voll zu schaffen gemacht. Ich hatte zu nichts mehr Lust. Für 2 Stunden parken haben wir umgerechnet 11 Euro bezahlt. Wir beschlossen einfach immer am Meer Richtung Zadar weiter zu fahren bis wir einen geeigneten Platz finden würden. Den Platz fanden wir in Primosten, einem Bilderbuch-Örtchen. Auf dem Inselhügel  staffeln sich dicht gedrängt Steinhäuser um das Kirchlein Sveti Jura. Vielleicht schauen wir uns das morgen noch an.

Den Abend lassen wir ausklingen auf einem riesigen Campingplatz direkt am Meer. Wir waren auch gerade noch baden.

Mittwoch, 21.08.2019

Primosten über Krka nach Zadar

Gefahrene km: 179

Wir sind froh, dass die Nacht vorbei ist .Es war unerträglich warm und einige Leute meinen, nachts ihren Glasmüll in die Container zu bringen. Ich wenn ich dachte, endlich kehrt Ruhe ein, hat es wieder geschäppert. Ich verstehe einfach nicht, was in solchen Menschen vorgeht. Der Platz sieht so aus, dass hier viele Leute länger stehen. Ich würde durchdrehen, wenn ich noch länger stehen müsste.

Heute ziehen wir gleich Badesachen unter und dann geht es ab nach Krka zu Wasserfällen.

Der Tag war wieder sehr interessant und anstrengend. Wie angekündigt sind wir zu den Wasserfällen in den Natonalpark Krka  gefahren. Der Parkplatz war leicht zu finden mit Navi. Es gibt in Lozovac einen riesigen Parkplatt. Von dort steigen alle Menschen in Busse und werden in den Park gebracht. Der Eintritt kostet pro Person 200 KN. Die Busfahrt dauerte ca. 15 Min. Es ist unglaublich, was dort für Massen an Menschen durchgeschleust werden. Wir haben Badesachen eingegepackt und ab ging die kleine Wanderung auf Holzstegen entlang zu den Wasserfällen. Man konnte auch Bootstouren buchen, aber dazu hatten wir keine Lust.

Die Landschaft ist wunderschön, wenn  nur diese vielen Menschen nicht wären. Wir haben ein kleines Fleckchen gefunden, wo es recht ruhig war und sind nacheinander ins Wasser gegangen. Der Einstieg war sehr schlammig, auf Grund von Erde und Gras. Dann wurde es wieder steinig im Wasser. Das Wasser stürtzt über 17 Traverinterassen 46 m in die Tiefe in ein Bassin zum Baden.

Nach 1 Stunde wurde uns der Trubel zu groß und wir gingen über diesen großen Steg (auf dem alle Fotos machten) wieder zum Bus. Der war natürlich wieder total voll… Augen zu und durch.

Ich habe erneut festgestellt, dass ich diesen ganzen Trubel nicht brauche und schon gar nicht diesen Massentourismus.

Bilder folgen

Wir sind dann weiter gefahren nach Zadar. Es war natürlich Mal wieder eine Herausforderung einen Parkplatz zu finden. Erstaunlich waren die doch recht breiten Straßen. Wir haben es geschafft recht nah an der Altstadt zu parken, sogar ohne zu bezahlen, denn der Automat war kaputt.

Die Stadt ist groß, nicht so super eng und so ein dickes Gedrângel. Wir sind durch die Fußgängerzone an tollen Kirchen entlang bis zu den Meeresorgeln. Dort haben wir dem Klang des Meeres gelauscht.

Der Tag war wieder voller Eindrücke und wir wollten nur noch einen ruhigen Campingplatz anfahren, dies ist auch wirklich gelungen. Wir haben ganz viel Platz, direkt am Waldrand und hören nur das Zirpen der Grillen.

Mein absolutes Highlight waren 2 Schildkröten, die an unserem  Platz super schnell entlang sind. Es war wunderschön sie dabei zu beobachten. Das Video ist ab heute noch bis 22.08. in meinem Status zu sehen.

Ich denke, wir werden endlich mal wieder eine ruhige Nacht haben. Hier ist auch ein bisschen Wind.

Donnerstag, 22.08.2019

Fahrt nach Nin

Gefahrene km: 20

Die Nacht war absolut ruhig, nur die Grillen waren zu hören. Wir haben bis 09:30 Uhr geschlafen und sind nach dem Frühstück los nach Nin, ca. 20 km weiter um einen ehemaligen Arbeitskollegen von Torsten zu treffen. Er ist Kroate und beducht seine Eltern in Nin. Mittag kamen wir an, haben den perfekten Stellplatz direkt am Strand gefunden und haben Denis und Familie aufgesucht. Es war ein sehr herzlicher Empfang.

Es gab viel zu erzählen über alte und neue Zeiten. Am Tollsten finde ich den Garten, in dem alles wächst. Ich durfte alles probieren. Sehr lecker fand ich die Feigen und Tomaten. Das erste Mal in meinem Leben habe ich Auberginen und Fenchel wachsen sehen. Wir haben den Nachmittag am Strand verbracht, waren im Meer baden, haben Bodcha gespielt und waren Bier trinken. Ein total entspannter Tag nach dem vielen Strapazen. Dann gab es noch ein super leckeres kroatisches Abendessen. Ganz vielen Dank für die herzliche Gastfreundschaft an Denis, Familie und seine Eltern.

Es ist Mitternacht durch und wir schlafen direkt am Meer. Unser Fenster ist zum Meer gerichtetet und wir hören nur das Rauschen des Meeres. So muss Urlaub sein. Ich habe mir den Wecker auf 06:00 Uhr gestellt, denn dann geht die Sonne auf. Gute Nacht…

Freitag, 23.08.2019

Fahrt von Nin nach Zagreb in die Hauptstadt Kroatiens

Gefahrene km: 270

Wir haben die Nacht wieder wenig geschlafen. Der Wind blieb leider auch aus. Aber ich bin 6 Uhr aufgestanden und habe den Sonnenaufgang gesehen und fotografiert. Es waren schon sehr viele Leute unterwegs so früh. Dann habe ich noch 2 Stunden geschlafen.

Als Erstes waren wir heute im Meer schwimmen und haben sogar geduscht. Heute scgazenwir uns noch Nin an und werden Richtung Zagreb fahren.

Heute haben wir noch ein leckeres Frühstück bekommen und sind in die Innenstadt von Nin gegangen.

Das kleine Städtchen Nin spielte einst eine große Rolle für Kroatien. Fürst Tripimir, der Begründer des 1. kroatischen Herrschergeschlechts machte Nin im 9. Jh. zu seiner Residenz. Aus dem 9. Jh. stammt auch die kleinste Kathedrale der Welt.

Bilder folgen

Gegen Mittag sind wir los nach Zagreb. Die Fahrt ging nur über die A1, kostete am Ende 38 Euro. Die Bahn war sehr voll. Morgen ist Bettenwechsel, das wird bestimmt furchtbar. Wir sind 18:30 Uhr auf dem 4-Sterne CampZagreb angekommen. Alle Plätze waren ausgebucht. Aber wir konnten noch einen Rasenplatz neben der Pferdekoppel für 29 Euro bekommen. Ein normaler Platz kostet 36 Euro. Die Parzellen sind recht großzügig, die sanitären Einrichtungen sehr neu und modern. Morgen früh werden wir mit einem Shuttle Bus nach Zagreb in die Innenstadt gagren. Und dann weiter nach Maribor in Slowenien.

Samstag, 24.08.2019

Von Zagreb nach Maribor in Slowenien

Gefahrene km:

Die letzte Nacht war wuedewsehr bescheiden, trott Pferdekoppel nebenan. Mich hat wieder 1 Mücke dermaß vom Schlafen abgehalten, dass ich ziemlich gerädert war am nächsten Morgen.

Ursprünglich wollten wir mit dem Shuttle Bus nach Zagreb fahren aber dann haben wir ich ein paar Infis eingeholt und sind direkt mit dem Lkw reingefahren, haben einen großen direkt am Bahnhof angesteuert. Er hat nur 10 KN den ganzen Tag gekostet. Am Automaten müsste man das Kennzeichen und die Parkzone eintippen.

Dann sind wir durch Zagreb geschlendert. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen. Sie ist sehr sauber und alles ist sehr großzügig angelegt.

Bilder und Sehenswürdigkeiten folgen

Am frühen Nachmittag sind wir nach Maribor aufgebrochen, um eine alte Bekannte, Peggy die Schwester einer Freundin, zu besuchen. Wir haben uns 20 Jahre nicht gesehen.

Die Fahrt verlief über die Autobahn, die natürlich wieder Mautpflichtig war. Ca. 60 km vor unserem Ziel würde die komplette Autobahn gesperrt. Wir sind gerade noch rechtzeitig abgefahren und bis Maribor über Landstraße gefahren. Die Landschaft und die Häuser veränderten sich rasant. Es sieht aus wie in Österreich. Unser Glück war, dass wir von der Autobahn gefahren sind, denn wir wären wahrscheinlich ohne Vignette durch Slowenien gefahren. Wir hätten gedacht, dass es wieder eine Mautstelle gibt, an der man ein Ticket zieht, wie in den anderen bisherigen Ländern. In Slowenien muss man vor Befahren bereits eine Vignette an einer Tankstelle kaufen. Es werden sehr viele Kontrollen gemacht und die Strafen sind sehr hoch. Das Gleiche gilt für Österreich.

Wir sind jedenfalls problemlos auf dem Campingplatz in Maribor angekommen und haben uns einen schönen, ruhigen Platz ausgesucht. Die Nacht kostet 37,50 Euro für 2 Personen. Der Platz ist sehr gepflegt und sauber.

Camping Center Kekec, Pohorska Ulica 35 c, 2000 Maribor

Direkt am Auslauf des Skigebietes. Der Grund ffü das Reiseziel ist ja Peggy. Wir haben uns 20 Jahre nicht mehr gesehen. Peggy hat eine  kleine Bar direkt in dem Touristen Ganzjährig ist hier Saison.  Unser Stellplatz liegt nur 200 m von der Bar entfernt. Wir haben dort den ganzen Abend verbracht. Super lecker slowenisch gegessen und getrunken und viel Spaß gehabt, mit Peggy, ihrem Mann und Sohn und anderen internationalen Gästen.

Zwischenzeitlich fing es dolle an zu regnen und kühlte schön ab. Das war die erholsamste Nacht unserer gesamten Reise.

Sonntag, 25.08.2019

Maribor nach Graz in Österreich

Gefahrene km: 73

Insgesamt gefahren: 3521 km

Gleich werden wir uns die zweitgrößte Stadt Sloweniens, Maribor, anschauen.

Wir haben unseren Lkw umgeparkt und sind die Seilbahn hoch auf den Berg 1600 m gefahren. Es war wunderschön. Ein bisschen haben wir uns wie zu Hause gefühlt mit den Bergen und den Mountainbikern. Hier kann man auch super walken und wandern.

@ Barbara: das hätte dir auch gefallen. Wir wären den Berg hoch marschiert 😝. Aber Herrn P. kann ich das nicht antun. Wir überlegen hier mal unseren Winterurlaub zu verbringen.

Die Hoch- und Runterfahrt hat pro Person 6 Euro gekostet. Ganz oben auf dem Berg befindet sich eine Kirche aus dem Jahr 1261 (wenn ich mich recht erinnere.

Nach der Runterfahrt sind wir wieder im ok. Peggy eingekehrt. Wir hatten keine Lust  noch in die Innenstadt zu fahren, obwohl sehr interessant gewesen wäre, die älteste Weinrebe der Welt zu sehen.

Vlado, der Mann von Peggy hat uns über kleine Strassen bis zum Grenzübergang gebracht. Dann haben wir noch einmal voll getankt direkt an der Grenze eine Go-Box gekauft, da wir bei über 3,5 t Maut zahlen müssen. Das wird ein teurer Spaß durch Österreich. 95 Euro sind als Guthaben aufgeladen. Bei 2 x piepen sind noch 35 Euro drauf und bei 4 x piepen Null Euro und man hat 100 km Zeit bei aufzuladen. Mal schauen, wie weit wir kommen…

Wir haben direkt den Stellplatz in Graz angesteuert. Er kostet 22 Euro die Nacht und liegt direkt neben einem riesigen Freibad (100 m Bahn)  welches ich gleich besuchen werde. Wenn ich wieder raus komme, hat Herr P. bestimmt was Leckeres gekocht. Eigentlich wollten wir uns morgen noch Graz angucken, aber ich habe entdeckt, dass Bärnbach nur 37 km entfernt ist. Dort gibt es eine Kirche, die von Hundertwasser gestaltet wurde. Die muss ich natürlich sehen. 😃

Wir sind  hier in Graz umgeben von lauter mehr oder weniger Hightech Wohnmobilen und beobachten gerade wie sie alle ihre Schüsseln ausfahren um Empfang zu bekommen. Wir lachen uns gerade schlapp, wie jemand immer den Platz wechselt, um Empfang zu bekommen. Falls Herr P. jemals ankommt und Fernsehen in das Womo einbaut kann er alleine fahren.

Montag, 26.08.2019

Graz, Pfarrkirche Bärnbach

gefahrene km: 38

Die Nacht in Graz war ganz in Ordnung. Am frühen Morgen wäre ich am liebsten über den Zaun geklettert und in dieses tolle Becken gesprungen. Aber leider wurde es erst 9 Uhr geöffnet. Einfach zu spät für uns.

Eigentlich wollten wir uns Graz anschauen. Aber nachdem ich in einem Reiseführer gelesen habe, dass nicht weit entfernt die bekannte Pfarrkirche Bärnbach steht, welche Hundertwasser gestaltet hat, musste ich da natürlich unbedingt hin. Graz haben wir somit ausfallen lassen.

Die Fahrt dorthin dauerte ca. 45 Minuten. Es war wieder super schönes Wetter und die Kirche leuchtete schon von Weitem. Ich war sofort Feuer und Flamme. Unbeschreiblich schön.

Die Umgebung der Kirche wurde nach Entwürfen von Hundertwasser unterschiedlich, unregelmäßig und wellig gepflastert. Rund um die Kirche befinden sich 22 Torbögen sowie mehrere Säulen aus Keramik welche von Hundertwasser entworfen wurden und zahlreiche Symbole der großen Kulturen und Weltreligionen aufweisen und welche die Antworten auf die großen Lebensfragen der Menschen geben sollen. Das vom Architekten Friedrich Abel entworfene Kriegerdenkmal bei der Kirche zeigt ein von Franz Weiss im Jahr 1958 geschaffenes Mosaik welches den auferstandenen Christus mit drei gefallenen Soldaten zeigt. Es wurde von Hundertwasser dem neu gestalteten Kirchenbereich angepasst. Von Alfred Schlosser stammt die Statue der Heiligen Barbara mit Schutzmantel, welche sich vor der Kirche befindet. (aus Wikipedia)

Hier viele Ansichten:

Zusammenfassung:

8 Länder in 18 Tagen
4534 gefahrene Kilometer
Durchschnittsgeschweindikeit: 63 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 111 km/h

Fazit:
Zuviele Eindrücke in zu kurzer Zeit. Es war einfach zu heiß, zuviele Menschen. Dennoch eine unvergessliche Reise.

 

Werbeanzeigen

7 Kommentare zu „Balkanreise (8 Länder in 18 Tagen) August 2019“

  1. Liebe Annett, habe zwar keine Langeweile, aber trotzdem Zeit, um Deine/Eure tollen Reiseberichte zu lesen! Weiterhin „Gute Fahrt“ und viele positive Erlebnisse! LG Barbara

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Annett, natürlich habe ich wieder deiner Mutti in den Ohren gelegen ,um mir wieder zu ermöglichen, deine Reiseberichte zu lesen. Es hat mich sehr interessiert. Ja da macht man auch eine Menge negative Erfahrungen, siehe Bosnien-Herzegowina.Aber ansonsten bewundere ich euch eurer Initiativen. Ja, das ist interessanter Urlaub. In Dubrovnik war ich auch 2018. Hat mir dort auch sehr gefallen. Wünsche euch noch viele erlebnisreiche Urlaube dieser Art. Liebe Grüße an dich und deinem „Herrn P.“ Elvi Lüderitz

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s