Balkanreise (9 Länder in 18 Tagen) August 2019

Freitag, 09.08.2019 Goslar nach Pirna

Start km-Stand: 146.930

Die letzten beruflichen Verpflichtungen habe ich heute Vormittag noch erledigt, so dass ich beruhigt in den Urlaub starten kann. Torsten hat alles gepackt und wir sind 12:30 Uhr gestartet Richtung Dresden.

Abfahrt in Goslar

So ohne Klimaanlage werden das bestimmt 3 harte Wochen. Wir haben während der 322 km schon ganz schön geölt. Ständig im Windzug fahren ist auch nicht optimal.  Na mal schauen…

Gegen 17:30 Uhr kamen wir in Pirna an, inkl. einer kleinen Pause. Im Schnitt sind wir 86 km/h gefahren. Wir haben entschieden, in Pirna zu nächtigen, auf einem kleinen Stellplatz am Schloßpark. Die Nacht kostet 12 €, zzgl. Strom.

Stellplatz Pirna

Nachher werden wir noch ein bisschen die Stadt erkunden. Die Leute hier auf dem Platz sind ganz nett. Torsten hat auch wieder einen Autofreak aufgetan… ;-))

Wir müssen im Durchschnitt 180 km täglich fahren, um alles abzufahren und wieder pünktlich zu Hause anzukommen.

Wir haben uns nach einem kleinen Abendessen noch die Stadt angeschaut. Es ist eine wunderschöne Altstadt mit vielen einigartigen Häusern in der sächsischen Schweiz.

Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt zählen unter anderem die Marienkirche, das Gebäudeensemble um den Marktplatz mit dem Rathaus, dem Peter-Ulrich-Haus und dem Canaletto-Haus, der Erlpeter-Brunnen und das Teufelserkerhaus.

Wichtigste zentrale städtische Einrichtung in der Altstadt ist das Pirnaer Rathaus in der Mitte des Marktes. Daneben haben in der Altstadt unter anderem die Stadtbibliothek Pirna und das Stadtmuseum ihren Sitz. Im heutigen Stadthaus am Markt 10 befand sich bis ins 17. Jahrhundert die Eisenkammer Pirna.

Pirna sieht alles

km-Stand: 147.252
gefahren: 322 km

Samstag, 10.08.2019 Pirna über Karlstein in die Nähe von Brno

km-Stand: 147.252

Die Nacht haben wir kaum geschlafen. Es war total warm. Von der Lautstärke her war es angenehm. Erst, als es gegen Mitternacht anfing zu regnen, wurde die Temperatur angenehmer und wir haben etwas geschlafen.

Nach dem Frühstück fahren wir nach Tschechien, die Burg Karlstein besichtigen., 30 km entfernt von Prag.

Wir sind gegen 10 Uhr aus Pirna gestartet. Noch schnell im Obi eingekauft (Kabel und Listerklemme für unseren Ventilator) und im Lidl (ganz viel Wasser). Als Ziel haben wir Karlstein anvisiert. Es dauerte nicht lange, dann fing es an zu regnen und hörte den ganzen Tag nicht mehr auf. Aber es war egal, wir wollten ja nur in die Burg Karlstein. Wir kamen recht zügig zur Grenze und überall waren große Schilder: MAUT pflichtig. Den ersten Platz, um eine Vignette zu kaufen haben wir verpasst und direkt nach der Grenze kam die nächste Gelegenheit. Ein völlig überlasteter Parkpaltz mit Tankstelle. Dort gab es die Vignetten. Torsten parkte und ich stellte mich in die Schlange. Die Verkäuerin sprach zum Glück deutsch. Wir brauchten eine Vignette über 3,5 t. Wir bezahlten 310 Kc mit Kreditkarte. Ich hatte versehentlich die EC reingeschoben und die Pin von der Kreditkarte. Das konnte ja nicht funktionieren. Rechtzeitig nach dem 2. Mal habe ich es bemerkt…

Die Fahrt bis Karlstein war relativ entspannt. Viel Autobahn aber dann auch enge, kurvige, bergige Straßen. Aber Herr P. hat das ch wieder super gemeistert. Ab und zu hat er ein Hupkonzert abgelassen, denn er musste ja seinen Unmut laut äußern, gerichtet an die Fahrer, die kurz vor ihm nach dem Überholen einscheren mussten.

In Karlstein angekommen hat uns ein riesiger Parkplatz erwartet, auf dem wir natürlich auch parken mussten. Da wir über 2,7 m Höhe haben, mussten wir den Maximalpreis von 350 Kcs. zahlen, egal wie lange man parkt. Pkw’s mussten wesentlich weniger zahlen. Aber so ist das halt bei Übergröße und -gewicht. Wir mussten erst einmal Geld am Automaten holen, denn wir hatten keine Tschechischen Kronen. 2000 CZK = 91,96 EURO zzgl. 99 CZK Gebühr (1 EURO = 22,8258 CZK)

Nachdem wir einen großen Parkplatz in einer Busspur hatten, liefen wir im Regen hoch zur Burg. Der Weg war von billigen, kitschigen Souvenirläden geprägt. Alle wollten an den Touristen etwas verdienen. Der Weg war recht steil und hatte viele Stufen. Wir sind sogar hetue auf ca. 10.000 Schritte gekommen. Die Burg kann man nicht einfach so besichtigen, man muss sich immer einer Führung anschließen. Deutsch war gerade nicht im Angebot, also haben wir einfach tschechisch genommen (war günstiger als englisch). Wir hätten eh nicht viel verstanden. Wir haben einfach einen deutschen Flyer dazu gekauft für 10 Kc. Der Eintriit kostet für 2 Personen 320 Kc. Es gibt 3 Level von Führungen. Wir haben die Günstigste genommen und demenstprechend nicht viel gesehen.

Aber es gibt ja Wikipedia:

Die Burg Karlštejn (deutsch (Burg) Karlstein und (Burg) Carlstein, tschechisch auch Karluv Týn) befindet sich in der Gemeinde Karlštejn rund 30 km südwestlich von Prag in Tschechien. Die Höhenburg wurde von Kaiser Karl IV. erbaut und beherbergte von ca. 1350 bis 1421 die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches. Die hochgotische Burg, die im Jahre 1348 gegründet wurde, nimmt unter den böhmischen Burgen eine Ausnahmestellung ein. Sie wurde wom böhmischen König und römischen Kaiser Karl IV. erbaut, und zwar für die Aufbewahrung der königlichen Schätze, vor allem der Sammlungen der heiligen Reliquien und der Reichskrönungskleinodien.

Die Burg Karlstein wurde 1348 von Karl IV. gegründet, nachdem er erstmals zum römisch-deutschen König gewählt worden war (die Kaiserkrönung wurde erst 1355 vollzogen). Sie wurde als Schatzkammer der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches und der gewaltigen Reliquiensammlung Karls IV. angelegt. Bis die wichtigsten Mauern standen, vergingen zehn Jahre, der Bau der Kapelle des Heiligen Kreuzes dauerte bis 1365. Die Außenmauern sollten den Eroberungsversuchen standhalten, trotzdem wurden die Reichskleinodien in den Hussitenkriegen um 1421 evakuiert und über Ungarn nach Nürnberg verbracht.

Die erste Bewährung bestand die Burg 1422, als die Prager Fraktion der Hussiten sie erfolglos belagerte. Dabei wurden mit fünf Bliden 9.032 Steine, 1.822 mit Jauche gefüllte Fässer und 22 Fässer mit Feuer in die Burganlage geschleudert.[3] Die Auswirkungen der Jauche konnten durch ungelöschten Kalk abgemildert werden. Es kamen auch Steinbüchsen zum Einsatz. Die Kugeln, aus örtlich vorhandenem Kalkstein gefertigt, erwiesen sich als zu weich für die Mauerstärken der Burg, sodass endlich sogar Steinsäulen aus Prager Kirchen zu Kugeln verarbeitet wurden.

Von 1498 bis 1526 wurde Zdeniek Lev von Rosental zunächst zum Burggrafen, dann zum Oberstburggrafen berufen. Ende des 16. Jahrhunderts wurden auf Anordnung des Kaisers Rudolf II. die Außenmauern nochmals befestigt und erneuert. 1619 wurden die verbliebenen böhmischen Krönungsschätze mit dem Archiv nach Prag gebracht. In der Auseinandersetzung zwischen dem böhmischen Winterkönig (27. August 1619 bis 8. November 1620) Friedrich von der Pfalz und den Habsburgern übergab die Besatzung die Burg 1620 kampflos an Ferdinand II., seit dem 28. August 1619 Römischer Kaiser. 1648 wurde sie durch Schweden erobert. Die Burg verfiel langsam. Erst Kaiser Franz II. und sein Sohn Ferdinand ließen Mitte des 19. Jahrhunderts die Burg renovieren.

Das heutige Aussehen erhielt die Burg nach den Umbauten, die von 1887 bis 1899 dauerten. Die Pläne stammen vom Architekten Friedrich von Schmidt, die dann aber von Josef Mocker geändert wurden, der auch die Oberaufsicht über die Rekonstruktion hatte.

Da es weiterin regnete, haben wir gedacht, da können wir auch Kilometer machen und wo anders länger entspannen. Also ab nach Brno. Herr P. hatte vorab einen Stellplatz ausfindig gemacht, den wir angefahren haben. Kurz vor dem Campingplatz fand ein Festival statt. Auf dem Campingplatz Hanna angekommen, empfing uns ein Schild: Platz ausgebucht. Oh je was nun. Aber wir sind einfach drauf gefahren und haben ganz nett angefragt und einen Platz genau gegenüber von Duschen und Toiletten bekommen. Na mal schauen, wie die Nacht wird.

gefahrene km heute: 394
insgesamt: 716 km mit halber Tankfüllung
Höchstgeschwindigkeit: 109 km/h, nicht bergab und ohne Rückenwind ;-)) (lt. Herrn P. waren wir an den Bergen immer die „Schnellsten“ – gefühlt 30 l verbraucht)

km-Stand: 147.646

Sonntag, 11.08.2019

gefahrene km = 0
Schritte: 15.315  (rekordverdächtig für Herrn P.)

Ich muss mich schn mal vorab entschuldigen. Es werden bestimmt viel Schreibfehler sein. Wir haben gerade 1/2 Liter Bier getrunken und kaum etwas gegessen.

Heute früh haben wir entschieden noch eine Nacht länger auf dem Platz zu bleiben und mit dem Bus/Zug nach Brno zu fahren. Gesagt getan, den Platz verlängert, Fahrkarten an der Rezeption gekauft für 136 Kc für hin und zurück. Der Bus fuhr direkt gegen über vom Campingplatz los, am Wochenende nur alle 2 Stunden (ist ja wie in Bockswiese). 11:15 Uhr war unser Bus angezeigt. Wir waren pünktlich da und ganz alleine an der Haltestelle.

Veverska Bityska

Nur leider kam der Bus nicht pünktlich. Nach 12 Min kam ein Bus. Wir freuten uns und stiegen ein. Aber nach 2 Stationen kam ein komisches Gefühl auf: War das der richtige Bus? Hm, wir waren nur 3 Personen im Bus und wir sprechen ja kein Wort tschechisch. Die dritte Peron hinter uns konnte ein bisschen deutsch und es stellt sich schnell raus, dss wir im falschen Bus sitzen… Also schnell die nächste Station wieder ausgestiegen und plötzlich stand die Nr. 312 hinter unserem falschen Bus. Also schnell umgestiegen und weiter ging es zum Bahnhof nach Kurim. Alle Leute strömten dann aus dem Bus zum Zug. Wir einfach hinterher, in der Hoffnung, in den richtigen Zug anch Brno zu steigen.
Nach 30 Min. kamen wir an einem Bahnhof in Brno an – uns wuren 2 zur Auswahl gestellt. Man konnte nicht genau sagen, an welchem Bahnhof wir ankommen. Wir haben es gepackt und gleich die Innenstadt entdeckt. Von großem Interesse war für uns der Bunker 10-Z. Den haben wir als erstes ausfindig gemacht und haben 2 Tickets gekauft. Preis: 300 Kc.

Bunker 10-Z in Brno

Museum des 10-Z-Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg in Brünn,
B10-Z bunker Brno, Husova street, Brno 602 00 Tschechien

Das Ziel ist es, den Weg zu finden. Auf dem Weg erfährt man Bildern und über Projektoren mehr über die Geschichten von Menschen, die mit dem Atombunker verbunden waren. 10-Z ist der Deckname des offenbar geheimsten Brünner Bunkers aus Zeiten den Kommunismus, der Vertretern der Stadt und Region dienen sollte. Die Anlage entstand zur Zeit des Nationalsozialismus als Luftschutzraum gegen amerikanische und sowjetische Bombenangriffe auf Brünn. Dieses bedeutende technische Denkmal verfügt über einen eigenen Wasserspeicher, einen Generator und eine Telefonzentrale.

Bei versteckten QR-Codes gab es Videos mit zusätzlichen Materialien, und alle Bereiche von 10-Z verfügen über WLAN. Wir sahen folgende Bereiche: (Dieselgenerator, Filterraum, PBX-Telefonzentrale), und die Polášek-Funktionstische aus dem neuen Rathaus, die im Schutzraum vergessen wurden und von Adolf Hitler und allen kommunistischen Präsidenten verwendet wurden, während sie das Rathaus von Brünn besucht haben.

Die Ausstellung umfasst die Tür der „Todeszelle“ des ehemaligen regionalen Gefängnisses in der Cejl-Straße in Brünn, wo Personen, die während des Zweiten Weltkriegs und des Stalinismus zum Tode verurteilt wurden, ihre Botschaften einschnitzten.

Ich fand den Bunker sehr bedrückend, auch der Geruch war nicht wirklich angenehm. Man durfte dort alles anfassen und anziehen. Hier einige Impressionen aus dem Bunker:

Heute hatten wir 30 Grad und Sonnenschein.

Nach dem Bunker machten wir uns auf in unterirdische das Labyrinth, einen weiteren Teil der Brünner Unterwelt. Der einzigartige und geheimnisvolle Ort aus mittelalterlichen Gängen und Kellergwölben unter der Oberfläche eines der ältesten Brünner Marktplätze. Die Reise durch die Geschichte zeigt, wie die Keller zu Zeiten ihrer Entstehung genutzt wurden, und man erfährt einiges über bedeutende Persönlichkeiten von Brünn. Bei der Führung mussten wir 212 Stufen bewältigen in max. 12 Metern Tiefe. (www.ticbrno.cz/exitgame)

Dann machten wir uns auf und schlenderte durch die historische Altstadt. Es gibt viele beeindruckende, große Gebäude und Plätze. An vielen Ecken standen ganz viele Leierkasten-Spieler*innen. Das war leicht nervig. Aber irgendwie wollen alle Geld verdienen.

15:50 Uhr erreichten wir pünktlich wieder den Bahnhof und fuhren zurück zum Campingplatz – ohne Probleme -. Wir hatte totalen Zahn auf ein leckeres Bier und sind sofort nach Ankunft in dem Kiosk am Campingplatz eingekehrt.

Nichts ahnend kommt eine Nachricht von Fräulich P. über Whatsapp: ich bin auf dem Weg in die Notaufnahme … dann folgte Schweigen … So ließ sie uns eine ganze Weile schwitzen und ging nicht mehr an ihr Telefon … dann kam 25 lange Minuten ein Anruf. Sie habe sich leicht verbrannt. Die Hand ist verbunden, muss gekühlt werden und ggf. soll sie Schmerzmittel nehmen.

Auf den Schreck trinken wir gleich noch ein Bier und lassen den Abend ausklingen. Hoffentlich wird die Nacht nicht zu warm, so dass wir gut schlafen und pünktlich über die Solvakei nach Ungarn aufbrechen können. Der Platz liegt an einem kleinen Fluß, in dem man auch baden und angeln kann.

Montag, 12.08.2019

gefahrene km: 495

Zwischenstand: 148.141

Heute haben wir noch getankt in der Slovakei, da der Diesel 1,21 € kostete und alles in Euro am Einfachsten für uns ist.
148 l bei km-Stand: 147.974 (durchschnittlicher Verbrauch: 14,2 l)
111 km/h Spitze

Wir haben miserabel geschlafen, obwohl es sehr ruhig war. Wir sind früh aufgestanden, haben gefrühstückt (Biancas Marmelade ist selbstverständlich auch dabei).

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen nach Bratislava zu fahren. Aber kurz vorher haben wir uns entschieden direkt Richtung Ungarn zu fahren. Also haben wir nur kurz Maut bezahlt (17 € bzw. 320 Kc) Man musste alles in bar bezahlen, Kreditkarten wurden nicht akzeptiert.

Es war super heiß heute. Im Schnitt hatten wir 32 Grad beim Fahren. Am schlimmsten war es nach einer kurzen Mittagspause, da hat das Thermometer 50 Grad angezeigt. Wir hatten einfach Lust beid er Wärme durch Bratislava zu laufen.
Also ölten wir die gesamte Fahrt vor uns hin und fuhren durch die Slovakei. Wir fuhren am Ausläufer der Karpaten über die Berge und dann ein bisschen entlang dem Tatragebirge. Wir machten einen kleinen Stop in der Stadt Zvolen. Wir mussten ja noch eine Postkarte versenden 😉

Hier ein paar Impressionen von der Stadt. Wir haben nichts Besonderes entdeckt:

Wir fuhren und fuhren und schwitzten durch die Slovakei. Je näher wir Ungarn kamen, um so ärmlicher empfanden wir die Gegend.

Ich fand die riesigen Sonnenblumenfelder entlang den Straßen wunderschön.

In Ungarn sah es schon wieder anders an, es war sehr viel angebaut, viele verschiedene Bäume und Pflanzen. Am Straßenrand gab es viele Obststände. Ich werde unbedingt noch die Melonen probieren. Super gerne würde ich mir mal ein Melonenfeld anschauen. Vielleicht klappt es ja noch. Wir sind bis Miskolc gefahren. Eine große Stadt in Ungarn. Wir sind im Vorort Taploca. Taploca verfügt mit dem Höhlenthermalbad über eine einzigartige Sehenswürdigkeit. Das durch Karstwasser gebildete Höhlensystem,das sich von hier ca. 65 km bis in die Slowakei zieht, ist teilweise noch nicht mal erforscht. Ein Teil der Höhlen sind UNESCO Welterbe. In dem teilweise mit Wasser gefüllten Teil der Höhle (ein anderes Höhlensystem wird demnächst eröffnet) schwimmt man in 34 Grad Celsius warmen Wasser,(ideal da annähernd Körpertemperatur!) außerhalb der Höhle in der großen Grünanlage steht ein attraktives Erlebnisbad zur Verfügung. Aussergewöhnlich ist das Klima des Höhlensystems in Tapolca das mit einer Temperatur von ca.35 Grad Celsius und einer annähernd 100% Luftfeuchtigkeit sich bestens für die Behandlung von allergischen, asthmatischen und sonstigen Erkrankungen der Atmungsorgane eignet! Im Areal des Höhlenbades gibt es etliche Erlebnisbadelemente, in Garten ein schön gestaltestes Außenbecken und ein Planschbecken für die Kinder. Öffnungszeiten: Täglich von 09.00 – 18.00 Uhr, in der Sommersaison von 09.00 – 20.00 Uhr. In der Sommersaison Nachtschwimmen Samstags. Barlang- és Gyógyfürdö, HU-3519 Miskolc-Tapolca, Pazár sétány 1. Wir haben einen kostenfreien Parkplatz ganz dort in der Nähe gefunden und verbringen hier die Nacht. Um 09 Uhr stehen wir dort auf der Matte und gehen in die Höhle mit dem Thermalwasser. Der Eintritt kostet für einen Erwachsenen 4400 HUF. Der Kurs beträgt 1 € = 313 HUF. Wir mussten erst einmal einen Geldautomaten finden und tauschen. Jetzt haben wir 25.000 HUF in der Tasche (ca. 79 €)

Miskolc

Voraussichtlich werden wir bis zum frühren Nachmittag dort bleiben und dann weiter in den Nationalpark fahren.

Dienstag, 13.08.2019

Wir sind jetzt in der Puzta angekommen. Es wird erst einmal keine ausführlichen Reiseberichte mehr geben, denn ich habe gerade meinen Laptop gecrasht und Bier drüber gekippt. 😭

Mittwoch, 14.08.2019

Ich versuche ein bisschen über das Handy zu schreiben. Einzelne Buchstaben des Laptops haben das Bier nicht vertragen. Ich werde versuchen morgen eine USB Tastatur zu kaufen und zu nutzen. Ich brauche auch erst einmal noch WLAN um mir eine App zum Verkleinern der Fotos runter zu laden. Die letzte Nacht war ganz furchtbar. Wir standen 50 m von einer großen Bundesstraße entfernt und Vollmond war auch. Die Mücken haben sich auch über mich her gemacht. Ich bin total zerstochen trotz Mückenschutzspray. Im Regen sind wir dann nach Budapest aufgebrochen. Die Fahrt war ganz entspannt. Wir kamen 15 Uhr auf dem Campingplatz an. Da wir so riesig sind, mussten wir einen Nebeneingang einfahren. Der Platz ist sehr groß und kostet für uns die Nacht 31 Euro,  weil wir so groß sind. Morgen wollen wir Budapest mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. 

Donnerstag, 15.08.2019

BUDAPEST

Erstaunlicherweise war die letzte Nacht bisher die angenehmste vom Schlafen her, trotz 30 m Eisenbahnentfernung und 50 m Straße Entfernung. Die Temperatur war auch super. Abends wird es recht kühl hier.

Wir sind früh aufgestanden und haben geduscht. Es gibt nur 3 Duschen für Männer auf dem gesamten Platz und 4 für Frauen. Egal, nicht darüber nachdenken.

In Ruhe gefrühstückt und dann los ins Zentrum von Budapest. Wir sind in die richtige Richtung gefahren – allerdings schwarz – und könnten dann an der M2 ein 24-h-Ticket kaufen für 3300 HUF. Da hätten 5 Personen mit fahren können.

Die Stadt ist wirklich irre (wie Barbara Sch. angemerkt hat) und unglaublich viele Touristen. Wir haben uns nichts Konkretes vorgenommen und sind einfach los. Von einer Brücke zur nächsten und Querfeld ein. Und haben echt die Füße gequält. Insgesamt sind es über 22.000 Schritte geworden.

Dann haben wir uns aufgemacht zu dem großen Shoppingcenter „Mammut“. Wie haben auch den Mediamarkt gefunden und eine USB-Tastatur. Voller Vorfreude wieder die Bilder zu bearbeiten und den Blog weiter zu schreiben sind wir zurück zum Campingplatz. Ich habe sofort alles sngesvhloabge und ich konnte mich wieder einloggen. Juhu…😆 Ich fing sofort an die Bilder zu bearbeiten und den Text zu schreiben. Leider ging der Akku ganz schnell zu Ende und ließ sich nicht mehr aufladen. Ich hatte keine Chance mehr die Bilder hoch zu laden. Daher jetzt nur Text. Bilder kommen nach der Reise.

Morgen werden wir aufbrechen nach Sarajevo. Mal schauen, wie weit wir kommen werden.

Freitag, 16.08.2019 Budapest nach Sarajevo

Km-Stand:149.177

Gefahrene km: 578

Schritte gehen gegen Null 🤔.

Die Nacht in Budapest war wieder sehr angenehm. Wir haben gut geschlafen, geduscht, gefrühstückt und sind 9 Uhr vom Platz gerollt bei schönstem Sonnenschein.

Ca. 13:15 Uhr kamen wir zur Grenze nach Kroatien. Insgesamt hat alles 30 Min. In Utvar gedauert. Es würden Ausweise, Führerschein von Torsten und Fahrzeugpapiere von Torsten kontrolliert. Die Klappe hinten und Seitentür müsste auch geöffnet werden. Dann kamen wir zur Mautstelle, wo nach gefahrenen km abgerechnet wird. gefühlt waren wir ganz alleine auf der Autobahn und haben am Ende 12,33 Euro bezahlt und Wechselgeld in kroatischer Währung raus bekommen. Dann kamen wir an die Grenze zu Bosnien Herzegowina. Auf der Gegenseite war eine km-lange Schlange. Bereits lange vor der Mautstelle mussten sich die Lkw einreihen. Wir betrachten und als Wohnmobil und führen einfach weiter. An der Zollkontrolle mussten wir alles vorzeitgen, sogar die grüne Versicherungskarte. Dann hat der Beamte noch das Wohnmobil hinten und im Hauptraum sowie das Fahrerhaus inspiziert. Aber wir durften einreisen.

Die Landschaft ist sehr karg, viele kaputte Häuser, Bauruinen. Bosnien Herzegowina gehört nicht zur EU und schon kam die Nachricht über die hohen Roaminggebühren. Da ich unbedingt was senden müsste, habe ich das kleinste Paket mit 5 MB für 14,99 Euro gebucht. Keine Minute und alles war aufgebraucht… heul…

Also Handys aus und weiter. Dann kamen wir in einen fetten Stau direkt vor einem Tunnel. Nach ca. 30 Min. konnten wir weiterfahren, nachdem wir angebettelt wurden man uns Diverses verkaufen wollte ging es durch eine Tunnelbaustelle. Es wurde im Wechsel immer Mal die eine und dann die andere Seite geöffnet. Der Stau auf der Gegenseite war viele km lang. Dann kamen wir zum Glück wieder auf eine Autobahn und hatten noch 76 km vor und. Wieder wurde nach Stecke abgerechnet:10,28 Euro. Dieses mal haben wir Bosnische Mark erhalten.

Wir hatten in das Navi Camping Sarajevo eingegeben, in 71210 Ilidza, Mratnjevace 57. Die Anfahrt war sehr kompliziert. Hier ist alles anderes als auf unserer bisherigen Reise. es liegt vielleicht auch daran, dass hier alles sehr muslimisch geprägt ist.

Der Campingplatz ist eingezäunt und scheint sehr neu zu sein. Alles sehr oode und der Besitzer spricht deutsch.

Morgen werden wir Sarajevo mit Bus und Tram erkunden. Gute Nacht.

Samstag, 17.08.2019

SARAJEVO

Gefahrene km: Null

Schritte: 10.500

Die Nacht war ganz gut, es wurde auch relativ kühl, also gut zum Schlafen.  Um 5 Uhr ertönten dann die Gesänge von der Moschee.

Der Platz ist überraschend gut. Es gibt je 2 Duschen und 2 Toiletten, sehr sauber.

Wir haben gemütlich gefrühstückt und sind dann zu Fuß zur Bushaltestelle. Wir wurden gleich empfangen von 4 bettelnden Kindern, die sich an uns hängten. An der Haltestelle angekommen warteten und warteten wir. Es gab keine Fahrpläne. Wir standen und standen in der prallen Sonne. Ich glaube ca. 45 Min. haben wir gewartet. Wir haben 2 Tickets beim Busfahrer gekauft für 1,10 KUM ca. 0,55 Euro und bis zur Endstation in den Ort Ildiza. Die Fahrt dauerte ca. 20 Min. (Busse Nr. 46, 28, 30, 33)

Dort sind wir dann in die Straßenbahn Nr. 3 eingestiegen, mussten vorher am Kiosk ein Ticket kaufen für 1,20 Mark, dies am Automat entwerten. Der Campingplatz Betreiber hat uns extra auf das Entwerten der Tickets hingewiesen. Nach 20 Min. fahrt stiegen 5 Männer ganz in schwarz gekleidet in die Tram und kontrollierten alle Tickets. Insgesamt dauerte die Fahrt bis zur Altstadt ungefähr 35 Min.

Wir folgten den Massen ab in die Altstadt über den Bazar. Wir fanden es einfach nur schrecklich. Laut, schmutzig, Abzocke und viel gefaktes Zeug was die Welt nicht braucht. Da wir den Platz in Mark bezahlen müssen, haben wir Geld am Automaten abgehoben. Das ging ganz problemlos. Wir haben uns in einem Restaurant auf dem Bazar niedergelassen und 2 Bosnische Kaffee, 1 Cola, 1 Wasser und Szewapczici für 15 Mark.

@Papa: Die nächste Postkarte ist unterwegs.

Wir sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt und haben für uns festgestellt Bosnien Herzegowina mit Sarajevo brauchen wir nicht noch einmal.

Auf der Rückfahrt hat uns der Busfahrer voll abgezogen und fast das Doppelte kassiert. Na egal, wir sind froh wieder auf dem Platz zu sein, haben kleine Wäsche gemacht und planen unsere Weiterfährt nach Dubrovnik.

 

 

 

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5 Kommentare zu „Balkanreise (9 Länder in 18 Tagen) August 2019“

  1. Liebe Annett, habe zwar keine Langeweile, aber trotzdem Zeit, um Deine/Eure tollen Reiseberichte zu lesen! Weiterhin „Gute Fahrt“ und viele positive Erlebnisse! LG Barbara

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